Schweiz: COVID-Unterstützung für den Kultursektor

 

Der Kultursektor ist sehr stark von der Ausbreitung des COVID-19-Virus und den behördlichen Maßnahmen zu deren Eindämmung betroffen. Aus diesem Grund hat der Bundesrat am 20. März 2020 ein Maßnahmenpaket im Umfang von 280 Millionen CHF für die Kultur beschlossen. Diese Mittel sind für 2 Monate gedacht, dann wird evaluiert, ob es weitere Mittel benötigt.

 

Dazu kommt:

 

Ausdehnung der Kurzarbeit auf alle Beschäftigungsverhältnisse, insbesondere befristete Verträge in der Kultur- und Filmbranche, und auf die DienstgeberInnen selbst, die 3.320 CHF pro Monat als Kurzarbeits-Zahlung erhalten. Selbständige Filmschaffende erhalten einen Ausgleich für zu erwartende Ausfälle von bis zu 196 CHF pro Tag, das sind dann pro Monat Verdienstentgang ca 4.400 CHF. Letzteres wird von den Verbänden in der Schweiz allerdings als zu niedrig angesehen. Wer angestellt und selbständig zugleich ist, muss sich für eine der beiden Unterstützungen entscheiden.

 

Darüber hinaus ein Spezialfonds, den Suisseculture verwaltet und der allen KünstlerInnen und SchauspielerInnen offen steht.

 

Und der Bund übernimmt in der Schweiz bis zu 80% der Kosten, die bei Drehs und Filmfestivals aufgrund von Corona 19 als Schaden auftreten. Der SRG und die Regionalförderer haben zugestimmt, ebenfalls beizutragen. Wenn es am Ende noch zu letzten Lücken in Projekten kommt, sollen diese durch die Verwertungsgesellschaften aufgefangen werden.

 

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 Deutschland: Gemeinsames Hilfsprogramm der Förderer für die

 Film- und Medienbranche

 

Die Bundes- und Länderförderer haben ein gemeinsames Hilfsprogramm mit Maßnahmen für die Bereiche Produktion, Verleih und Kino entwickelt, das schnell und unbürokratisch umgesetzt werden soll. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf 15 Mio. Euro.

 

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