Gegen die globale COVID-19-Krise

 in der Film- und Fernsehproduktion

 

Die unterzeichnenden internationalen und regionalen Organisationen der Produzentenverbände, der Gewerkschaften, Gilden und Berufsverbände, die Kreative und Crew in der Film- und Fernsehproduktion repräsentieren, fordern nationale Regierungen, internationale und regionale zwischenstaatliche Organisationen und Kulturförderungsinstitutionen auf, rasche, gezielte und koordinierte Maßnahmen zu ergreifen, um Unternehmen und alle Film- und Fernsehschaffenden – freiberuflich und selbständig – zu unterstützen angesichts der verheerenden wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der globalen COVID-19-Krise auf unseren Industriesektor.

 

Die globale COVID-19-Krise hat die gesamte Film- und Fernsehproduktion weltweit plötzlich zum Erliegen gebracht. Tausende Unternehmen, die meisten davon KMU, sind von dieser Krise betroffen, und Millionen von Beschäftigten, die vor und hinter der Kamera arbeiten, haben schon, oder laufen Gefahr, ihren Arbeitsplatz vorübergehend oder im schlimmsten Fall dauerhaft zu verlieren. Millionen anderer Arbeitsplätze, die mit der Wirtschaftstätigkeit unseres Sektors zusammenhängen, sind ebenfalls betroffen.

 

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 ÖGB/younion zur Corona-Kurzarbeit

 

Wollen Filmschaffende (Kulturschaffende) eine möglichst kontinuierliche Berufsausübung erreichen, müssen sie im Laufe des Jahres an mehreren Projekten bei verschiedenen Arbeitgebern mitarbeiten. Durch die Corona-Krise war es zumindest aus medizinischer Sicht notwendig, den Abbruch der laufenden
Produktionstätigkeit anzuordnen. Davon sind jedenfalls vier programmfüllende TV-Filme mit an die 300 Filmschaffende betroffen.

 

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 Wirtschaftskammer 

 

Massnahmen-Katalog zur Bewältigung der Covid 19 Krise in der Film- und Musikbranche erstellt von Fachvertretung Film & Musik WKW und Fachverband Film & Musik WKO – Stand: 1. April 2020

Gemeinsames und oberstes Ziel ist die Erhaltung der Vielfalt und Kreativität in der heimischen Film- und Musikbranche.

 

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 Offener Brief deutscher FilmproduzentInnen zur Corona-Krise

 

x-filme

Die Stellungnahme (20. März 2020) ist verfasst von Stefan Arndt, Uwe Schott, David Kratz, Marcus Loges, Michael Polle, Uwe Urbas, Genia Krassnig, Jorgo Narjes, Jana Kreutzer, Maximiliane Prokop und Nicole Kellerhals.

 

Die Corona-Pandemie stellt die gesamte Gesellschaft vor eine bisher unbekannte Herausforderung, für die es keinerlei Muster oder Handlungsanweisung gibt. Wir alle wissen, dass die aktuelle Lage in Deutschland immer dramatischer und existenzieller wird. Die Grundhaltung aller bei X Filme Creative Pool ist, das persönliche Risiko für Kollegen und Mitarbeiter auszuschließen und alles dafür zu tun, um die Verbreitung dieser bedrohlichen Krankheit einzudämmen. Auch wir haben Sorgen um die Filmschaffenden an den Sets und natürlich unsere Liebsten und um das Allgemeinwohl, doch leider ist unsere persönliche Haltung aktuell nicht vereinbar mit der Situation in der freien Filmwirtschaft.

 

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Der Verband Filmregie Österreich sowie die Produzentenverbände Film Austria und AAFP fordern die Bundesregierung und Staatssekretärin Ulrike Lunacek dringend zum Dialog auf, um überlebensnotwendige Maßnahmen und die drohenden schwerwiegenden Konsequenzen des verordneten Lockdowns für unsere Branche zu besprechen.

 

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